Skip to content

Gedanke der 19. Woche

Wenn man den Sternenhimmel betrachtet, steht eine Schönheit vor uns auf, die uns entzückt und beseligt.
(Adalbert Stifter)
Diese Woche bin ich echt spät dran mit meinem wöchentlichen Gedanken, aber ich glaube, dass das so sein sollte, weil ich diesen passenden Spruch gefunden habe. Als ich nämlich gerade in der allerletzten Dämmerung die Stuhlauflage von der Terrasse reingeholt hatte, blieb ich emotional berührt von dem wunderschönen Anblick des Himmels stehen. Eine sehr dünne zunehmende Mondsichel stand am samtig dunkelblauen Himmel, wo über den Hügeln an meinem Horizont noch ein wenig Tageslicht auszumachen war. Schräg über dem Mond stand ein sehr heller Stern. Beides glasklar…

Gedanke der 18. Woche

Und irgendwann ändern sich nicht die Dinge an sich, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben.
(unbekannt)
Also starte ich sofort damit, den Dingen und Situationen eine andere Bedeutung zu geben, damit das, was mir nicht gefällt, einfach anders/gut “rüberkommt” 🙂
Guter Plan?

Gedanke der 17. Woche

Wer den Tag mit Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen.
(Marcus Tullius Cicero)
Genau! Darum lächele ich mich morgens immer selber im Spiegel an. Dann habe ich wenigstens ein freundliches Gesicht gesehen, bevor der tägliche “Wahnsinn” beginnt. Wenn Sie jetzt sagen, dass Sie es albern finden, sich selber anzulächeln, frage ich: “Warum? Denn wer sollte Sie sonst anlächeln, wenn nicht wenigstens Sie selbst?” Erwartungen an andere bergen das Risiko, enttäuscht zu werden – da gehe ich für mich lieber auf Nummer sicher 🙂

Gedanke der 16. Woche

Das Bewusstsein geht dorthin, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest. Also richte sie auf das, was Du willst, und nicht darauf, was Du nicht willst.

(aus Polynesien)

Dieser Spruch passt gut zu meinem Prinzip, mir mindestens einmal stündlich (und immer, wenn es mir gerade einfällt) etwas Positives, das mich genau in diesem Moment umgibt, bewusst zu machen. Dadurch sind die negativen Aspekte nicht weg, aber sie überrollen mich auch nicht.

Sich öfter mal das Positive in den Vordergrund zu holen macht einen auf Dauer zufriedener. Auch wenn es „nur“ Kleinigkeiten sind, wird jedesmal ein bisschen Glücksgefühl ausgeschüttet. Nach ein bisschen Übung gelingt das jedem in Sekunden, denn wenn nichts (!) positiv wäre, müsste der Umkehrschluss lauten, dass alles (!) mies ist. Doch sicher kann jeder sofort mehrere Aspekte benennen, die noch viel schlimmer sind, aber gerade nicht zutreffen. Fortgeschrittene freuen sich dann an dem benannten Positiven und nicht mehr nur an der nicht-eingetretenen Katastrophe 😉

Gedanke der 15. Woche

Die wirkliche Entdeckungsreise ist nicht, neue Länder zu entdecken, sondern mit neuen Augen zu sehen.
(Marcel Proust)

Achtsamkeit zu üben, ist wirklich spannend – es gibt viel zu entdecken. Beispielsweise zum Thema Augen können Sie langsam eine Talsperre umrunden und sich übergeordnet an allem erfreuen, was Sie sehen.

und/oder

Sie können für die selbe Zeit auf der Staumauer stehenbleiben und die Steinoberfläche betrachten – ich bin sicher, dass Sie auch jeden Augenblick etwas Neues entdecken 🙂

Gedanke der 14. Woche

Wenn Du es eilig hast, mache einen Umweg.
(Zen-Buddhismus)
Das ist eines meiner Lieblingszitate, denn seit ich es kenne, ER-kenne ich auch die Gelegenheiten, wo der Umweg trotz Eile großen Vorteil brachte. Zum Beispiel: sich im größten Stress kleine Oasen zum Wohlfühlen gönnen, wie vielleicht eine Klangmassage, die regelmäßigen Chorproben, ein Treffen mit Freunden/Bekannten, bewusst ein Lieblingslied hören, ein Theaterbesuch, ein Buch lesen…
Nach dem Besuch einer “Oase” geht mir die Verpflichtung immer viel leichter von der Hand, so dass der Umweg zeitlich gar nicht ins Gewicht fällt. Für sich selbst zu sorgen, sollte also täglich die “To-Do-Liste” anführen. Auf Dauer kann man so sein Stresslevel viel niedriger halten und lebt wesentlich zufriedener und gesünder.

 

Gedanke der 13. Woche

Dem Heiteren erscheint die Welt auch heiter.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Dieses Zitat “predige” ich sehr gerne, obwohl man ja nicht gleich heiter sein muss, um freundlich in die Welt zu blicken. Ein anderer Spruch, der meiner Meinung nach durchaus das selbe aussagt, verdeutlicht es vielleicht: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus.” In dem Sinne – lächelt Euch selbst (!) und Eure Umgebung an und beobachtet, was geschieht…
Wenn das schon gut klappt, übt Euch darin, das Schimpfen sein zu lassen und positiv zu sprechen, denn auch das sorgt langfristig für innere und äußere Heiterkeit. Bitte probiert es erst aus, bevor Ihr die Tipps als “Quatsch” abtut 🙂

Gedanke der 12. Woche

Ach, was scheint die Sonne so schön und wärmen kann sie auch schon. Da kann man gar nicht anders als lächeln…

Zufrieden sein – große Kunst,
zufrieden scheinen – bloßer Dunst,
zufrieden werden – großes Glück,
zufrieden bleiben – Meisterstück.
 
(Mohamed Ali Pascha)

 

Wöchentliches Zitat zum Innehalten

Kaum zu glauben, aber morgen beginnt schon die 11. Woche des Jahres 2018. Bei Facebook teile ich seit der ersten Woche jeweils einen Gedanken zur bevorstehen bzw. gerade begonnenen Woche. Ich finde, dass die Zitate von mehr oder weniger berühmten Menschen auch Ihnen, Lesern meiner Homepage, einen Augenblick des Innehaltens und Nachdenkens bescheren sollen. Ich wünsche Ihnen noch viele schöne Wochen – lassen Sie sich begleiten 🙂

Gedanke der 11. Woche

Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.
(Jane Austen)

Gute Vorsätze

Wer sagt es denn, …

… dass man nur zum Jahreswechsel gute Vorsätze fassen kann? Das kann man natürlich jederzeit! Eine besonders gute Gelegenheit sind während des Jahres die Neumond-Tage. So wie die Mondsichel immer weiter wächst bis zum Vollmond, so wächst auch die Saat unserer Pläne und Ideen. Und damit diese Saat besonders gut aufgeht, wirkt ein Ritual wie Dünger. Man bekräftigt für sich selbst seine Wünsche und pflegt sein Pflänzchen bis zur stattlichen Pflanze. Freuen Sie sich auf reiche Ernte 🙂

Sie sagen vielleicht, dass das mit dem Mond Blödsinn ist? Der Mond bewegt unsere Weltmeere, warum sollte er also nicht auch unseren Organismus beeinflussen, wo wir doch zu 70 % bis 80 % aus Wasser bestehen?! Aber selbst, wenn Ihnen die Mondphasen egal sind, vergeben Sie sich doch nichts dabei, jeglichen Neubeginn auf einen Neumond-Tag zu legen, oder? Ein bekräftigendes Ritual können Sie in meinem Klangraum begehen. Schauen Sie doch einmal in die Termine…

Wann klingt es?